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Die Gerüchteküche

Seit dem 19. Dezember, seit dem Brand unserer Scheune, wodurch auch unser Wohnhaus erheblich
beschädigt wurde, grassieren in Gundersweiler und Umgebung die wildesten Gerüchte
über die Entstehung des Brandes.

Aber dazu später mehr. Zunächst wollen wir uns bedanken,

- bei Mario Weis` Söhnen, Adriano und Marcel, die das Feuer entdeckten und die Feuerwehr riefen,

- des Weiteren bei allen Feuerwehrleuten, ohne Ihre schnelle und professionelle Hilfe
wäre das Wohnhaus ohne jede Frage auch abgebrannt.
Ohne Eure Hilfe hätten wir unsere Existenz verloren.

Danke für Eure Zeit und Euren Einsatz


Aufnahmen der Drohne und Wärmebildkamera
Diese ersten 6 Bilder stammen von der Feuerwehr Winnweiler,
hier der Link vom Einsatz:  https://www.feuerwehr-winnweiler.de/b-249-gebaeudebrand/
Alle weiteren Bilder stammen von uns.

 

- besonderer Dank auch an Friedchen und Willi Cherdron, sie gaben uns viele Tage Strom,
bis wir unsere Leitungen reparieren konnten, sonst hätten wir im Dunkeln gesessen,
Danke dafür

- und ein besonderer Dank an Petra aus der Ortsstrasse 8, die uns Unterkunft,
Ihre Dusche und Internet angeboten hat, und die bereit war uns aufzunehmen.
Liebe Petra, Jesus würde sagen, Du bist das Salz der Erde, vielen Dank für das Angebot.

          

 

Und nun zu den vielen Gerüchten, die in Gundersweiler durch den Ort schleichen.
 

Fakt ist, daß es sich ohne Zweifel bei dem Feuer vom 19.12.2020
um eine perfide Brandstiftung handelt.

Zunächst glaubten wir, daß es sich um einen Kurzschluß handeln könnte,
da wir in letzter Zeit immer wieder Probleme mit dem Strom hatten,
besonders in der Scheune und im Atelier.
Das Atelier wurde vom Haus aus mit Strom versorgt mittels einer Kabeltrommel. Erst später,
als wir nach dem vermissten Kätzchen suchten, das im Turmzimmer untergebracht war,
fanden wir einen präparierten Behälter, der an den Strom angeschlossen war.
Der Behälter war mit Benzin gefüllt, und dieser Behälter ist nur deshalb nicht hochgegangen,
weil im ganzen Dachgeschoß der Strom ausgeschaltet war, zum einen wegen der
Renovierungsarbeiten,zum anderen wegen der Probleme mit der Elektrik.

       

Eins ist sicher, der der diesen Brand gelegt hat, wollte nicht nur, daß die Scheune abbrennt,
sondern auch das Wohnhaus.

Nun zu den konkreten Gerüchten.
Eins der vielen Gerüchten besagt, daß Alwatra zwangsversteigert werden sollte,
weil wir die Kredite bei der Bank nicht mehr bedienen konnten.
Und das Haus hätten wir angezündet, um die Versicherung zu kassieren.

Darum möchten wir die Dinge hier belegt richtig stellen, um diese üblen Gerüchte zu widerlegen.

Natürlich haben wir einen Verdacht, darum hier eine genaue Aufstellung der Umstände,
die unserer Meinung nach zu der Brandstiftung führten.

       

 

Zu den Tatsachen:

Fakt ist, am 16.1.2020 wurde uns zur Kenntnis gebracht,
daß Angela eine Teilungsversteigerung für das Haus und das Grundstück beantragt hat.

Nun, wie kam es dazu?

Ihre beruflichen Vorstellungen und Träume konnte sie nicht realisieren.
Sie wollte Alwatra zu einem Kunstwerkhof umgestalten mit Schwerpunkt Kinderatelier.
Ihre Ideen und Vorstellungen waren gut. Melch hatte immer wieder angeregt, daß wir zuerst
die Werkstätten fertigstellen müssten, das große Atelier war immer noch im Rohbau,
selbst wenn wir darin schon Kurse abhielten.

Nichts war fertig.

Wir haben sie bei diesem Projekt unterstützt, und auch Eric,
ein Freund des Hauses, hat ihr geholfen, die homepage umzubauen.

Doch letztendlich sind alle ihre Träume durch ihr eigenes Verschulden gescheitert.
Die wenigen Kurse, die sie für Kinder gab, waren ein Fiasko.
Was Angela nicht verstand ist, daß man sich nicht den Kopf zukiffen kann und dann Kinder betreuen.

Wir haben sie darauf angesprochen und ihr ins Gewissen geredet, aber sie war der Ansicht,
daß das uns nichts angehe, und daß sie alles unter Kontrolle hätte.
Wir haben dann die Zusammenarbeit mit ihr bezüglich des Kinderateliers eingestellt.
Wir wollten ihr unverantwortliches Tun in keiner Weise mehr unterstützen.

Sie ist Steinmetz und Bildhauerin, und sie hatte jede Möglichkeit auch als Steinmetz und Bildhauerin
zu arbeiten. Sie hat für etwa ein dreiviertel Jahr einen Job angenommen in ihrem Beruf
als Steinmetzin, aber ihn nach einem dreiviertel Jahr wieder aufgegeben.
Seitdem arbeitet sie hie und da als Putzfrau.

Es kam immer wieder zu familiären Spannungen und Problemen.
Zum einen aufgrund von Angelas rücksichtslosem Verhalten,
  zugekifft mit den Kindern Auto fahren zu wollen, wobei Melch ihr mit der Polizei drohen musste,
um sie davon abzuhalten,
  Drogen im Darknet kaufen, um sie dann dem ältesten Sohn, weiterzugeben,
  Auto fahren unter Alkoholeinfluß und so weiter, und so weiter.

Melch hat mehrmals das Jugendamt eingeschaltet, und Angela gab auch gegenüber dem Jugendamt
zu, Drogen genommen zu haben, aber sie fand es vollkommen in Ordnung, morgens zu kiffen,
und mittags auf ein Konzert nach Mannheim fahren zu wollen. Wie dümmlich ist das?

Aber das Jugendamt hat kläglich versagt.

       

 

2019 kam sie dann nur noch unregelmäßig ihren finanziellen Verpflichtungen
im Zusammenhang mit Alwatra nach. Wir haben immer wieder versucht, mit ihr zu sprechen,
aber sie hat uns einfach nur die Tür vor der Nase zugeschlagen.

Zu dem Zeitpunkt hatten wir Jeremiah schon angeboten, daß er das Atelier und die Werkstatt
zur eigenen Existenzgründung übernehmen könnte, sobald wir sie nicht mehr bräuchten.
Aber davon wollte Angela nichts wissen. Sie wollte, daß wir das Haus verkaufen.
Damit waren wir nicht einverstanden, wir haben 20 Jahre unseres Lebens hier investiert,
und alle unsere Ersparnisse. Wir sollten unsere Existenz aufgeben?

Von da an zahlte sie nichts mehr auf das gemeinsame Hauskonto ein.
Sie wollte es erzwingen, daß wir das Haus verkaufen mussten, weil sie der Ansicht war,
wir würden es nicht schaffen, die Bankraten alleine aufzubringen.
Sie hat darauf gehofft, daß wenn wir die Bankraten nicht aufbringen könnten,
daß das Haus von der Bank zwangsweise versteigert würde.

Was für ein perfider Plan.

               

 

Wir sollten unsere Existenz verlieren und die Kinder ihr Erbe, Hauptsache,
sie hat genug Geld für Drogen und Alkohol.

Aber Ihr Plan ging nicht auf.
Wir haben es immer wieder geschafft, die Raten der Bank zu zahlen und irgendwie zu überleben,
auch wenn wir Sperrmüll gesammelt haben und den verkauft haben,
und Brigitte im Rewe gearbeitet hat und als Putzfrau. Wir kamen immer irgendwie über die Runden.

Also blieb Angela nur der Weg über eine Teilungsversteigerung,
diese hat sie im Januar 2020 beantragt. Sie hat sich überhaupt nicht mehr um das Haus gekümmert,
alle Rechnungen kamen zu uns.
Sie ist ein ehrloser Mensch, der keiner ihrer Verpflichtungen nachkam und wenn man sie darauf ansprach
sagte sie nur lapidar, wenn das Haus versteigert ist, könnt ihr es ja bei mir einklagen.

Aber Gott sei es gedankt, auch dieser perfide Plan von ihr ging nicht auf.

Wieder wurde Angela enttäuscht, als sie begreifen musste, daß wir durch Fleiß und Innovation
alle Hürden übersprangen. So blieb ihr nur noch die Hoffnung auf die Teilungsversteigerung.
            

Die Teilungsversteigerung sollte am 18. November stattfinden, aber es gab keine Kaufinteressenten,
weil auf dem Haus ein Wohnrecht besteht.
Angela und ich haben Melch im Dezember 2015 ein Wohnrecht auf Lebenszeit im Haus
und ein alleiniges unbeschränktes Nutzungsrecht im Atelier gegeben,
notariell beglaubigt, und im Grundbuch eingetragen.
Das hatte er sich nach 20 Jahren harter Arbeit mehr als verdient, alles was er verdiente,
warf er in denselben Topf, wie Angela und ich es taten,
er hat mit das Geld verdient auf den Mittelaltermärkten,
auch alles Geld, was er mit seinen Skulpturen verdiente, gab er uns, um das Haus zu unterhalten.

2018 nachdem er das Atelier fertig gestellt hatte, gab er Angela und mir jeweils rechtsverbindlich
schriftlich ein uneingeschränktes Mitnutzungsrecht, so daß wir jederzeit, wann immer wir wollten,
das Atelier nutzen können.

Was den Verkauf des Hauses anbelangte, schützte uns nun Melchs Wohnrecht auf Lebenszeit,
es gab keine Kaufinteressenten für das Haus, wie Herr Rauch, Rechtspfleger am Amtsgericht
Rockenhausen bestätigen kann.

                                 

Als der Versteigerungstermin näher rückte, bot uns unser lieber guter Freund Robert 
einen zinslosen Kredit an, so daß wir Angela ein Kaufangebot machen konnten.

Am 2. November bekam sie per mail einen Vorschlag von uns,
den sogar unser Bankberater als fair bezeichnete. Auf diesen Vorschlag reagierte sie nicht.

Zwei Tage später telefonierte Melch mit ihr, und fragte sie, ob sie das Kaufangebot bekommen hätte,
sie bejahte dies, und sagte, daß ihr das zu wenig sei, daß sie mehr Geld wolle für das Haus.
Melch forderte sie auf, uns einen Gegenvorschlag zu unterbreiten.Er erinnerte sie noch mal daran,
daß es ja auch um die Zukunft und das Erbe der Kinder gehe.
Sie erwiderte, daß es nicht um das Erbe der Kinder gehe sondern um sie,
und sie würde den Kindern noch genug vererben.
Melch sprach sie auf die Vereinbarung mit Jeremiah an, der die Wohnung unter dem Dach
bekommen sollte, und die Werkstatt um sich eine Existenz zu schaffen. Darauf ging sie nicht mehr ein,
sondern legte auf.

Als von Angela kein Gegenvorschlag kam schickten wir zwei Tage vor dem Versteigerungstermin,
einen Brief an ihren Anwalt, Herrn Bien aus Kaiserslautern,
 und leiteten ihm diesen Vorschlag an Angela weiter.

Daraufhin wurde das Verfahren zum Ruhen gebracht, um Zeit für eine Einigung zu finden.

Angelas Anwalt stellte Forderungen zur Absicherung und erhielt von meiner Anwältin
einen Gegenvorschlag, der unser Angebot noch erhöhte, und Vorschläge zur rechtlichen Absicherung
unseres Angebotes machte, wie von Angelas Anwalt gefordert.
Am 11.12. fragte unsere Anwältin höflichst nach einer Reaktion auf Ihren Gegenvorschlag,
aber es gab weder von Angela Schwalb noch von ihrem Anwalt irgendeine Reaktion.
Und bis zum heutigen Tag haben wir weder von Angela noch von ihrem Anwalt irgendetwas gehört.

Stattdessen kam es am 19.12.2020 zu einer folgenschweren Brandstiftung.

                                

Was ist passiert?
In den frühen Morgenstunden des 19. Dezembers wurden wir von der Feuerwehr geweckt.
Die Scheune brannte lichterloh und das Feuer griff bereits auf das Wohnhaus über.
Es war für uns ein entsetzlicher Anblick. Die Feuerwehr hat lange gekämpft und konnte
das Wohnhaus retten. Das Dach der Scheune ist zum großen Teil niedergebrannt.

Auch wurden an die 30 selbst hergestellte Gipsformen zerstört und alles was sich
in unserem Materiallager befand, darunter die sogenannte Dombauhütte, ein mittelalterlicher Stand,
mit dem wir Bildhauervorführungen auf Mittelaltermärkten dargeboten hatten,
des Weiteren unser Antikmöbelfundus, noch nicht restaurierte Möbel,
und viele Oldtimerteile und Werkzeuge.
Auch ein Wohnwagen wurde völlig zerstört und unser Bauholz für die Umbauarbeiten,
die wir in der Scheune noch vorhatten, Fenster und Türen für den Umbau.
Allein, was an beweglichen Dingen in der Scheune verbrannt sind,
kann man den Schaden auf etwa 40 bis 50 Tausend Euro schätzen.

Da wir keine Hausratversicherung haben, ist auch niemand da,
der uns diesen Schaden ersetzen kann.

Die Schäden am Wohnhaus hat der Gutachter auf 30 bis 50 Tausend Euro geschätzt.
Das Wohnhaus war zum Zeitpunkt des Brandes nicht mehr versichert.
Im Frühjahr 2020 hatten wir aus finanziellen Gründen eine Feuerversicherung gekündigt,
so daß das Wohnhaus nicht mehr gegen Brand versichert war.
Wer immer auch das Feuer gelegt hat, wollte nicht nur die Scheune anzünden sondern
auch das Wohnhaus.
Nachdem der Brand gelöscht war, machten wir uns auf die Suche nach einer vermissten Katze.
Auf der Suche nach der Katze fanden wir in Angelas ehemaliger Wohnung unter dem Dach
einen Brandsatz. Irgendjemand hatte einen mit Benzin gefüllten Kanister mit einem Lötkolben
versehen, und diesen an das Stromnetz angeschlossen.
Dieser Brandsatz ist nur aus einem Grund nicht hochgegangen.
Da wir dabei waren Angelas obere Wohnung zu renovieren, die Jeremiah später übernehmen sollte,
war der Strom im gesamten oberen Dachgeschoß abgeschaltet, auch um zu klären,
warum es in der Scheune immer wieder zu Stromausfällen kam.

Wir waren der Ansicht, daß die Brandursache ein Kurzschluß war,
bis wir den Brandsatz im Dachgeschoß fanden.

Wer immer auch verantwortlich ist, diese Person wollte, daß ganz Alwatra niederbrennt.

Natürlich haben wir einen Verdacht.
Es wussten nur zwei Personen, daß das Haus nicht mehr versichert ist,
es wussten nur zwei Personen,daß im oberen Stockwerk der Strom abgeklemmt war.

Angela hat sich um nichts mehr gekümmert, keinen Cent mehr bezahlt für das Haus,
Grundsteuer oder Versicherung, von daher haben wir sie auch nicht informiert,
als ich die eine Feuerversicherung aus Geldmangel gekündigt habe.

                            

Wir haben seit November von Angela weder etwas gesehen noch gehört.
Sie war nicht ein einziges Mal hier, um sich den Schaden anzuschauen, oder mit uns zu sprechen,
wie es jetzt weiter gehen soll. Auch haben wir nichts von ihrem Anwalt gehört.

Und was die Ermittlungen der Kriminalpolizei Kaiserslautern anbelangt,
kann man im besten Fall von Dilettantismus sprechen, im schlimmsten Fall kommt dies
einer Strafvereitelung im Amt recht nahe.
Wir werden auf jeden Fall versuchen, die Scheune wieder aufzubauen, auch ohne Angela.

Sie wird die Hälfte der Versicherung kassieren und uns mit der Ruine alleine lassen.
Sie reagiert weder auf Schreiben unserer Anwältin, noch auf Schreiben der Versicherung,
noch auf Anrufe. Sie hat sich vollkommen zurückgezogen,
das unterstreicht deutlich ihre Verantwortungslosigkeit.

               

Für uns ist der Brand eine Katastrophe.

Wir haben viele Dinge unwiederbringlich verloren,
und wir haben wahrlich keinerlei Vorteil von diesem Brand, ganz im Gegenteil.
Und es gibt nur eine einzige Person, die profitiert hätte, wenn alles niederbrennt.
Und diese Person stellt sich nicht ihrer Verantwortung.
             

Nun kann sich jeder selbst ein objektives Bild machen.
Im Anhang sind sämtliche Mails und Briefe enthalten.

Aber in unser beider Wortschatz kommt das Wort aufgeben nicht vor.
Wir wollen Alwatra für unsere Kinder erhalten.
Jemand wollte unsere Existenz zerstören und dieser Person wäre es fast geglückt.
Wäre der Brandsatz im Dachgeschoß des Wohnhauses hochgegangen, gäbe es kein Wohnhaus mehr.
Uns kommt es so vor, als wollte jemand alles verbrennen, um die Versicherung zu kassieren.
Vielleicht jemand, der das Haus verkaufen wollte und keinen Käufer fand?!

                                              

Nun, das sind die Fakten, mehr gibt es nicht zu sagen.

Wir danken Gott

aber die Geschichte Alwatras ist noch lange nicht zu Ende....

 

 

An Eides Statt erklären wir

Brigitte und Melch, daß alles hier gesagte der Wahrheit entspricht